Kosten externer Datenschutzbeauftragter im Überblick (Preise, Faktoren, Modelle)

Externer Datenschutzbeauftragter: Welche Kosten sind realistisch – und wovon hängen sie ab?

Wer einen externen Datenschutzbeauftragten (DSB) bestellt, will vor allem drei Dinge: Rechtssicherheit, planbare Kosten und spürbar weniger Aufwand im Alltag. Doch was kostet ein externer Datenschutzbeauftragter wirklich? Und warum unterscheiden sich Angebote teils so stark?

In diesem Beitrag bekommst du einen klaren Überblick über typische Preisfaktoren, gängige Preismodelle und woran du erkennst, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich passt.

Was kostet ein externer Datenschutzbeauftragter pro Monat?

Die monatlichen Kosten hängen stark vom Leistungsumfang ab. Am Markt findest du grob drei Preisbereiche:

  • Basis/Bestellung & schlanke Betreuung: häufig ab ca. 100–150 € monatlich

  • Standardpakete für KMU: oft im mittleren dreistelligen Bereich pro Monat

  • Umfangreiche Betreuung (mehr Standorte, viele Prozesse, besondere Daten): kann entsprechend höher ausfallen

Wichtig: „Günstig“ ist nur dann günstig, wenn die Leistung wirklich zu deinem Unternehmen passt – sonst wird es später teuer (Nacharbeit, Projektkosten, Fristenstress, Risiken).

Die wichtigsten Faktoren, die den Preis beeinflussen

1) Mitarbeiterzahl und Organisationsgröße

Je mehr Mitarbeitende, desto mehr Prozesse, Zugriffe, Systeme, Schulungsbedarf und Anfragen (z. B. von Betroffenen).

2) Anzahl der Verarbeitungstätigkeiten

Wie viele Bereiche verarbeiten personenbezogene Daten? (Kunden, Bewerber, Mitarbeiter, Newsletter, Tracking, CRM, Support, Lieferanten usw.)

3) Sensible Daten & besondere Risiken

Gesundheitsdaten, umfangreiches Tracking, Videoüberwachung, Scoring, systematische Überwachung oder andere risikoreiche Verarbeitungen erhöhen den Aufwand.

4) IT- und Tool-Landschaft

Je komplexer die Systeme (Cloud, viele SaaS-Tools, Schnittstellen), desto mehr Prüfung, Dokumentation und Abstimmung braucht es.

5) Support-Level und Reaktionszeit

„Wir melden uns irgendwann“ vs. direkter Ansprechpartner, klare SLAs, schnelle Hilfe bei Datenschutzvorfällen – das ist ein echter Preishebel.

 

 

Welche Preismodelle gibt es?

Pauschale pro Monat (das beliebteste Modell)

Du zahlst einen festen Betrag und erhältst definierte Leistungen: Betreuung, Dokumentation, Beratung, Audits, Support, ggf. Schulungen.

Vorteil: sehr gut planbar.
Achte darauf: Was ist wirklich enthalten – und was kostet extra?

Stundenkontingente / Abrechnung nach Aufwand

Passt gut bei schwankendem Bedarf oder wenn du zunächst nur punktuelle Unterstützung willst.

Vorteil: flexibel.
Nachteil: weniger kalkulierbar, wenn viel anfällt (z. B. neue Tools, Projekte, Vorfälle).

Einmalige Setup-/Audit-Kosten + laufende Betreuung

Gerade am Anfang kann ein initiales Audit oder eine Erstimplementierung sinnvoll sein – danach läuft es in einem festen Monatsmodell weiter.

 

Externer vs. interner Datenschutzbeauftragter: Was ist wirtschaftlicher?

Ein interner DSB klingt oft erstmal „kostenlos“, ist es aber selten:

  • Ausbildung/Weiterbildung

  • Arbeitszeit (Freistellung)

  • Know-how-Risiko bei Ausfall/Wechsel

  • organisatorischer Aufwand und interne Abstimmung

Ein externer DSB bringt dagegen häufig Erfahrung, eingespielte Prozesse, Spezialisierung und planbare Pauschalen – und du musst keine eigene Datenschutzabteilung aufbauen.

Preis-Leistung bei Prospert: planbar, persönlich, mit Rundum-Betreuung

Ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis erkennst du daran, dass nicht nur die Bestellung auf dem Papier passiert, sondern dass du wirklich im Alltag entlastet wirst – z. B. durch:

  • zertifizierte Ansprechpartner

  • laufende Pflege deiner Datenschutz-Dokumentation

  • Unterstützung bei Betroffenenanfragen & Behördenkommunikation

  • Website-Checks und Aktualisierung relevanter Datenschutzhinweise

  • Mitarbeiterschulungen und praxisnahe Umsetzung

Beispiel aus dem Prospert-Modell: Für Unternehmen mit 51–100 Mitarbeitenden liegt ein Paket bei 199 € netto/Monat; zusätzliche Mitarbeitendenpakete können flexibel ergänzt werden (z. B. je weitere 50 Mitarbeitende). (Die genaue Einordnung hängt natürlich vom konkreten Bedarf ab.)

FAQ: Häufige Fragen zu den Kosten eines externen Datenschutzbeauftragten

Was ist im Preis typischerweise enthalten?

Meist: Bestellung als externer DSB, Beratung, Unterstützung bei Dokumentation, Vorlagen/Tools, Schulungen und Ansprechpartner-Support. Unterschiede gibt es vor allem bei Audits, Website-Checks, Vertragsprüfung und Projektbegleitung.

Gibt es versteckte Kosten?

Das kommt auf den Anbieter an. Achte besonders auf: Setup-Gebühren, Zusatzkosten für Schulungen, Vorfälle (Data Breach), Anfragen der Behörde oder zusätzliche Standorte.

Kann ich einen externen DSB monatlich kündigen?

Viele Verträge haben Mindestlaufzeiten. Das ist nicht per se schlecht, solange Leistung, Umfang und Support sauber definiert sind.

Ab wann lohnt sich ein externer Datenschutzbeauftragter?

Sobald Datenschutz nicht mehr „nebenbei“ funktioniert: mehrere Tools, mehrere Mitarbeitende, regelmäßige Verarbeitung personenbezogener Daten, Online-Marketing/Tracking oder sobald du bestellpflichtig bist.